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Shanghai


Ueberblick

Shanghai befindet sich in der Mitte der Nord-Sued-Kuestenlinie. Die Stadt hat eine Flaeche von 6341 qkm und zaehlt 13,5 Mill. Einwohner. Shanghai ist das groesste Wirtschaftszentrum, eine umfassende Industriebasis und eine beruehmte kulturhistorische Stadt Chinas. Wer in China investieren oder Geschaefte anknuepfen will, kommt an Shanghai schwerlich vorbei. Es gibt mehr als 300 Inlaendische und internationale Fluglinien zwischen Shanghai und wichtigen Staedten von ueber 20 Laendern und Gebieten. Nach der Inbetriebnahme des Internationalen Flughafens Pudong 1999 erreichte die jaehrliche Transportkapazitaet 20 Mill. Passagiere. Spezielle Reisezuege verkehren zwischen Shanghai und den wichtigen Reisestaedten der Provinzen Jiangsu und Zhejiang, und auch mehrere Autobahnen wurden in letzter Zeit gebaut. Shanghai verfuegt ueber mehr als 400 verschiedene Reisebueros und 127 Sterne-Hotels mit rund 40000 Zimmern.      

Shanghai, das ist die Atmosphaere und Kultur einer modernen Metropole im gemischt chinesisch-westlichen Stil. Der Bund, die Einkaufsstrassen Nanjing Lu und Huaihai Lu, die Shanghai-Kueche, die grossartigen Darbietungen der Shanghaier Akrobaten - Touristen haben in Shanghai viel zu tun. Nicht zu vergessen die Reihe von Festivals wie das Pfirsichbluetenfestival, das Internationale Festival der Teekultur und das Chinesische Internationale Kunstfestival Shanghai.


Sehenswuerdigkeiten in Shanghai

 

Der Bund

Frueh am Morgen ist die Uferstrasse entlang des Huangpu der mit Abstand eindrucksvollste Platz, Chinesen bei der Ausuebung von Kampfkuesten zu beobachten. Nach Einbruch der Dunkelheit ist die uferstrasse- Bund genannt- beliebter Treffpunkt fuer Liebespaare. Die am Bund aufgereihten Gebaeude unterschiedlichen Stils, die heute als Banken, Hotels, Verwaltungs- und Wirtschaftsstellen fungieren, verkoerperten einst die Macht des Shanghaier Geldadels.


Der Sendeturm “Glaenzende Perle des Ostens”

Der Sendeturm “Glaenzende Perle des Ostens” sit mit einer Hoehe von 468 m der hoechste Sendeturm in Asien und de dritthoechste der Welt. Er steht – durch den Fluss Huangpu getrennt – gegenueber den Baukomplexen im europaeischen Stil am Bund und bildet mit den Bruecken Nanpu und Yangpu die Szenerie “Zwei Drachen spielen mit einer Perle”. Die kugefoermige Aussichtsetage in 263 m Hoehe hat einen Durchmesser von 45 m und ist der optimalen Ort zum Ueberblichen der ganzen Stadt. In 267 m Hoehe befindet sich ien Drehrestaurant (pro Stunde eine Runde) mit Tanzsaal, Bar und 20 Karaoke-Separatraeumen.


Schiffahrt auf dem Huangpu

Adr.: 239 Zhongshan Dong’erlu

Oeffnungszeit: Mo-Fr:9:00, 14:00, 19:00

                   Sa, So:11:00, 15:30, 20:00

Bei einer Huangpu-Rundfahrt kann man die Gedenkpagode der Volkshelden, die Waibaidu-Bruecke und den Huangpu-Park auf der linken Seiten sowie den Sendeturm “Glaenzende Perle des Ostens” und die Neue Zone Pudong in Erschliessung auf der rechten Seite sehen. Das Schiff passiert die eindrucksvollen Bruecken Yangpu und Nanpu und faehrt bis Wusong, wo der Huangpu in den Yangtse muendet, de hier ca. 30 km breit ist.

Fussgaengerzone der Nanjing Lu

Die als die “Erste Strasse Chinas” geruehmte Nanjing Donglu ist heute die geschaeftigste strass ganz Chinas. Zu beiden Seiten der Strasse stehen Kaufhaeuser, Geschaefte und Restaurants dicht nebeneinander. Man kann hier die modischste Kleidung Chinas kaufen und sonst so ziemlich alles, was das Herz begehrt.


Der Yuyuan-Garten

Der Yuyuan-Garten im Nordteil der Altstadt wurde im 16.Jahrhundert angelegt. Er vermittelt einen kleinen Eindruck von der Architektur jener Gaerten, wie sie in Suzhou haeufig anzutreffen sind. Ein Provinzgouverneur hatte den Yuyuan-Garten zu Ehren seines Vaters bauen lassen. Zwanzig Jahre wurde daran gearbeitet, und er wurde erst l577 fertig gestellt.


Der Jadebuddha-Tempel (Yufosi)

Hauptanziehungspunkte sind die zwei 1882 durch einen Moench namens Huigen auf seiner Pilgerreise von Burma nach China mitgebrachten Buddha-Figuren, jede aus einem einzigen Jadeblock geschnitten. Nur fuer diese erlesenen Skulpturen ist der Tempel ueberhaupt errichtet worden. Eine besondere Raritaet ist die Figur des Schlafenden Buddha, die seinen Eintritt ins Nirwana zeigt. Die Statue des Sitzenden Buddha ist die bekanntere, sie ist l,90 Meter hoch, ebenfalls aus weisser Jade, mit Edelsteinen verziert und soll 1000 kg wiegen. Neben diesen beiden Prunkstuecken besitzt der Tempel weitere Schaetze wie Schriftrollen aus der Tang-Zeit und eine vollstaendige Ausgabe der buddhistischen Kanons aus dem Jahr 1890. An den Waenden des Raums reihen sich die Regale, in denen andere buddhistische Schriften aufbewahrt werden. In einer der vorderen Hallen befinden sich u. a. eine Figur des Medizin-Buddhas aus dem 5. Jahrhundert, eine Bronzestatue des Sakyamuni (aus der Ming-Zeit) und eine hoelzerne Figur der Goettin der Barmherzigkeit (Guanyin) aus der Ming-Dynastie. Viele weitere Skulpturen von Buddha, seinen Schuelern, Engeln und himmlischen Waechtern schmuecken die Anlage.

Der Tempel wurde 1979 renoviert und wird inzwischen auch von Moenchen bewohnt, die fuer den religioesen und touristischen betrieb zustaendig sind. Man beobachtet hier recht viele Glaeubige beim Gebet, darunter auch Ueberseechinesen.


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