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Suzhou


Ueberblick

Suzhou am Taihu-See auf dem Yantse-Delta, 100 km westlich von Shanghai entfernt, ist eine Kulturstadt mit einer Geschichte von 2500 Jahren. Bekannt ist Suzhou durch ihre Gartenbaukunst. Die Strassen haben den Stil der Song-Zeit erhalten und viele Doerfer in der Umgebung weisen den Baustil der Ming- und Qing-Zeit auf. Mit ihrer langen Geschichte und alten Kultur, besonders durch ihre zahlreichen Gartenanlagen, zieht die Stadt immer mehr Touristen an. Der Dienstleistungssektor ist hier hoch entwickelt.


Sehenswuerdigkeiten in Suzhou


Zhuozhengyuan in Suzhou

Wann immer von den maerchenhaften chinesischen Gaerten geschwaermt wird, meint man in erster Linie Suzhou. Die ueber 2500 Jahre alte Stadt ist gleichsam zum Synonym fuer die beruehmte Landschaftsarchitektur Chinas geworden. Das von Shanghai rund 100 Kilometer (eine Stunde Bahnfahrt) entfernte Handelszentrum ist so reich an Schoenheit, dass es schon im alten China sprichwoertlich war: ,,Im Himmel gibt es das Paradies, auf Erden Suzhou und Hangzhou."

Ein anderer Beiname fuer Suzhou, dessen Name ,,Ueberfluss an Wasser" bedeutet, lautet ,,Venedig des Ostens".

,,Zhuozhengyuan", ,,der Garten der anspruchslosen Amtsperson", aber auch ,,Garten des bescheidenen Verwalters" uebersetzt, wurde im Jahre l513 von Wang Xianchen in Auftrag gegeben. Wang, ein alles andere als anspruchsloser hoher Beamter, zog sich nach Suzhou zurueck, um sich ganz dem Gartenbau zu widmen - nicht ohne vorher anderen das Geld fuer Gartenbau abgepresst zu haben.

Mit seinen vier Hektar ist dieser Garten einer der groessten von Suzhou. Waehrend der Taiping-Revolution, bei der Suzhou erheblich zerstoert wurde, machten die Taiping-Fuehrer diesen Garten von 1860 bis 1864 zu ihrem Hauptquartier. 1953 wurde der Garten restauriert, doch sind die aeltesten Teile leicht durch ihre feineren Strukturen und Verzierungen der Bauten zu erkennen.

Der schlichte Stil der Ming-Zeit ist an verschiedenen Bauten erkennbar. Eine Mauer innerhalb des Gartens teilt ihn in zwei ungleich grosse Teile. Im westlichen Teil befinden sich viele Teiche, die drei Fuenftel der Gesamtflaeche bedecken, mit kleinen Inseln darin, die durch Daemme miteinander verbunden sind. Den Mittelpunkt bilden zwei wunderschoene bambusbewachsene Inselchen. Im Osten steht der ,,Pavillon der fernen Duefte", der die Teiche im Sueden ueberragt und von Tannen, Bruecken und Aussichtsplattformen umgeben ist. Andere Pavillons, die besonders sehenswert sind, sind der ,,Pavillon der Erwartung des Frostes" und der ,,Pavillon des duftenden Schnees und der blauen Wolken" sowie der Pavillon ,,Ueberall blickt man auf Lotos", da die Teiche voller Lotosblumen sind. Die ,,Kleine Bruecke des fliegenden Regenbogens" ist ebenfalls ein Ort, wo die Besucher fuer ein Weilchen verweilen muessen. Entlang der Westseite der Trennungsmauer verlaeuft ein langgestreckter bedeckter Gang. Auf schmalen Fusspfaden, ueber Bruecken und durch verschiedene Wandelgaenge gelangt der Besucher zu immer neuen Aussichtspunkten, bis sich ihm ganz allmaehlich der volle Zauber dieser Landschaftskomposition erschliesst.


Tiger Huegel

Er befindet sich im Nordwesten Suzhous. Die auf dem 26 m hohen Huegel stehende Pagode wurde im Jahre 959 erbaut und ist heute das Symbol der Stadt.


 

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